Manfred Pusch

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Lebt als Pensionär im Drachenfelser Ländchen bei Bonn.
Geboren 1938 im Ruhrgebiet. Humanistische und juristische Ausbildung
(1967 Assessorexamen und Promotion).
Bis 2003 Berufsleben in der Bundes(haupt)stadt Bonn: in Gesellschaft für Weltraumforschung
und seit 1972 im Bundesforschungsministerium administrative Betreuung
natur- und kulturwissenschaftlicher Aktivitäten in Okzident, Orient
und Fernost. Mitglied der Are-Künstlergilde seit 2012. Aktiver Renaissance-Musikant (Bassdulzian).

Techniken – Werkstoffe – Themen:
Acryl, Überwiegend auf Leinwand (80x80 cm; 100x80 cm). Farbharmonien und -spannungen
in imaginären Eigenwelten mit meist spielerischen Kultur-Assoziationen zur Realwelt.
Daneben Keramik-Arbeiten gemeinsam mit seiner Frau Christa.

Die imaginäre Formen- und Farbsprache wirkt immateriell, unstofflich, geistig.
Seine Kreationen sind Visionen, angelehnt an vertraute Natureindrücke.
Sie erzeugen eine unmittelbare Berührung, eine gefühlsbetonte Bildhaftigkeit.
Oft lotet er die Spannung zwischen den einzelnen Formen aus, silhouettenhafte Konturen
deuten auf biomorphe Formen: gerundet, aber nicht rund,
in Spannung zu kontrapunktischen Spitzen gleich spannungsreiche Kompositionen.
Seine biomorphen Formen als Gegensatz zur geometrischen Abstraktion,
seine naturhaften Farben als Gegensatz zur Op- und Pop-Art:
der Surrealismus ist der entscheidende Impulsgeber und doch ist Pusch Pusch,
der seine Eindrücke in abstrahierende Weise darzustellen weiß,
Eindrücke außereuropäischer Völker interpretiert und alles, was ihn bewegt
in direkter Arbeitsweise auf die Leinwand bringt.

Ausstellungen:
1956 Duisburg (1. Preis der Stadt Duisburg im Rahmen des Landesjugendwettbewerbs
Nordrhein-Westfalen 1956)
2012 ff Ahrweiler, Bad Neuenahr, Maria Laach und Antwerpen (Are-Gilde)
2014 ff Wachtberg (Wachtberger Kulturwochen)

Werkübersicht 1963 – 2013
Broschüre „Imaginäre Eigenwelten in Bildern und Keramiken von Manfred Pusch“
(Verlag Peters‘ Bakery, Offenbach 2013, 126 Seiten, 20x20 cm, erhältlich beim Künstler, Tel. 0228.327640).

Die Are Gilde

ist der älteste Kunstverein in Rheinland-Pfalz im Ahrtal