Achtung, wichtige Terminänderung

Das Monatstreffen der Are Gilde am 10. Oktober 2017 entfällt.

Nächster Treff am 14. November 2017 um 19 Uhr im Goldenene Anker in Bad Neuenahr.
Es werden als Gäste Bettina Holzem und Ingrid Droste erwartet.

Ausstellungsmöglichkeiten im Badehaus des Kurhauses
Im Rahmen der „Uferlichter“-Veranstaltungen, die in der 49. Woche, also etwa ab 5. Dezember beginnen,
stehen der Are Gilde schöne Ausstellungsflächen im Foyer und in den Gängen des Badehauses zur Verfügung.
Die Termine der Vernissage, des Ablieferns der Werke und Jurierung werden frühzeitig bekannt gegeben.
Wer eine Idee zu einem Motto dieser Ausstellung hat,
sollte sie Frau Kreuter mitteilen. (Beispiel: „Licht und Schatten“)

Unsere Weihnachtsfeier
findet am 12. Dezember 2017 im Hotel Goldener Anker in Bad Neuenahr statt.
Das Kletzmer-Trio spielt gerne an diesem Abend.

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Tintoretto in Köln

Die Ausstellung zeigt 74 Exponate, davon 56 Leihgaben unter anderem aus dem Prado,
dem Rijksmuseum Amsterdam, dem Louvre, der National Art Gallery Washington und
der Sammlung von Queen Elizabeth.
Jacopo Robusti,
genannt Tintoretto, wurde 1518 oder 1519 als Sohn eines Färbers
in Venedig geboren und starb dort 1594.
Das in der Galleria dell‘ Accademia befindliche „Sklavenwunder“ ist ein Hauptwerk des jungen Tintoretto,
mit der Ausstattung der Scuola Grande die San Rocco in Venedig
mit 56 Gemälden krönte er sein Werk.
Die Kölner Ausstellung läuft bis zum 28. Januar 2018, ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
„Tintoretto2Go“ heißtt die App zur Schau. www.tintoretto2go. de

 

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Die Ausstellung „Ferdinand Hodler

Maler der frühen Moderne“

ist vom 8. September 2017 bis 28. Januar 2018 in der Bundeskunsthalle,
Friedrich-Ebert- Allee 4, in Bonn zu sehen.
Öffnungszeiten: dienstags und mittwochs 10 bis 21 Uhr,
donnerstags bis sonntags und an Feiertagen 10 bis 19 Uhr.
Infos: www.bundeskunsthalle.de

 

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Kennen Sie Wurksäpfel….?

…wenn nicht, so möchte ich Ihnen eine kleine Geschichte
von unserem verstorbenen Künstlerfreund Johannes Friedrich Luxem zum Lesen anbieten.
Die beiden Bilder sind von Conrad-Peter Joist,
langjähriges Are Gilde Mitglied, die er zu dieser Geschichte gemalt hat.

 

Eifeler Apfelbaum

Eifeler Wurksäpfelchen fern vom Paradies
von Johannes Fr. Luxem

Efeu, Moos, Lianen, Flechten, Geißblatt, Baumpilz, Risse, Cavernen, Nester, Gänge, Labyrinthe –
all das am und im alten Apfelbaum auf dem Vulkanhügel mitten im Gewirre der Dornenhecken.
Doch: Zähigkeit in Stamm, Wurzeln und Geäst: der Baum überlebte!
In einer Schwarzdornhecke die kleine Lichtung, auf der er seit Urzeiten wächst
hinter Ginster, Heckenrosen, Brombeergeranke – ein dorniger Wall ums Mär­chenhafte.
Doch der Platz im Dickicht ist nicht Dornröschens Schloss, nicht Gänseliesels Hütte,
nicht Rumpelstilzchens Feuerstelle, nicht Schneewittchens gläserner Sarg, nicht das printenbeklebte Hexenhaus –
in der Mitte der Lichtung steht er alt, schief, unverwüst­lich: der Eifler Apfelbaum in der Wildnis.–
Zwei Äste verdorrt, Rinde verkrustet, bedeckt von Bartflechte und Moos die Wetterseite –
aber: ein kleines Wunder – jedes zweite Jahr trägt er Früchte: kleine, grünli­che Äpfelchen, dicht an dicht. –
NEIN – es sind nicht die Äpfel der Hesperiden, nicht makellose Produkte von Plantagen unten im Rheintal.
Es sind Früchte dieser Erde, gewachsen auf Basalt, Tuffgebrösel,
Lapilli. Gekröse, über den erloschenen Fumarolen Eifler Vulkane.–
Sie zeigen nicht die vollendete Schönheit medi­terraner Geschwisterfrüchte
in makelloser Rundung und beste­chenden Pastelltönen.
Kleiner sind sie, knorrig, scheinbar missraten in unglei­cher Formung.
Dicht auf dicht hängen sie im rissigen Geäst, wie Trauben, an­einander gebunden,
als wollten sie sich schützen vor rauhem Eifelwind.
NEIN! – Sie wuchsen nicht im Paradies, diese Eifler Wurksäpfelchen.
Mit ei­nem von ihnen hätte die Urmutter ihren Adam nicht locken können –
sicher hätte der Verwöhnte das Eifeler Krotzäpfelchen verschmäht! –
Im Herbst zwängten wir uns murrend durchs Gewirre von Schwarz­dorn, Brombeer, Ginster,
wilden Heckenrosen, Risse im Rock, Blut an den Händen, Dornen im Bein.
Mit grünen Winzlingen füllten wir den Korb – ach, wie schmeckten die säuerlich!
Doch, als wir sie später mit Freunden im Winter verkoste­ten, kam die Erkenntnis:
in einem solch kleinen, verhutzelten, farb­schwachen Äp­felchen
sind alle Geheimnisse, alle Ingredienzien unse­rer vulkanischen Landschaft verborgen.–
Man mag es glauben oder auch nicht:
Bei einem Walporzheimer Him­mel­chen, Kabinett, trocken, –
ein wunderbarer nie verkosteter Ge­schmack und mit dem gleichfalls wunderbaren Tropfen
stiegen sie, die Vulkanäpfelchen, uns wohltuend in den Kopf,
stiegen sie, die Vulkan­äpfelchen, uns wohltuend in den Kopf ………………

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 Wir treffen uns

jeweils am 2. Dienstag eines jeden Monats
um 19 Uhr im Ringhotel Giffels Goldener Anker,
Bad Neuenahr, Mittelstraße 14.
Abweichende Treffzeiten werden frühzeitig angekündigt.

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2018

„Demografischer Wandel – Miteinander der Generationen“

Parallel zu den 3. Ahrweiler Freiheitswochen werden wir in der Synagoge in Ahrweiler,
Altenbaustraße eine Ausstellung zum o.g. Thema mit einer Vernissage eröffnen.
Sie wird für die Dauer von zwei Wochen vom 8. bis 22. März 2018 laufen.

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2018

„1150 Jahre Ahrweiler“

vorausblickend in das nächste Jahr wird vom 21. bis 30. September 2018 eine Ausstellung mit Kulturnacht
in der Synagoge in Ahrweiler, Atenbaustraße statt finden.

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Die Are Gilde

ist der älteste Kunstverein in Rheinland-Pfalz im Ahrtal